Karate

(jap. leere Hand, bzw. ohne Waffen in den Händen) ist eine Kampfkunst, deren Geschichte sich sicher bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt, wo einheimische Traditionen mit chinesischen und japanischen Einflüssen verschmolzen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand sie ihren Weg nach Japan und wurde nach dem 2. Weltkrieg von dort über die ganze Welt verbreitet. Inhaltlich wird Karate durch waffenlose Techniken charakterisiert, vor allem Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken, sowie Fußfeger.

Boxen

ist ein Kampfsport, bei dem sich zwei Gegner derselben Gewichtsklasse unter festgelegten Regeln nur mit den Fäusten bekämpfen. Während zu den Anfangszeiten dieser Sportart mit bloßen Fäusten gekämpft wurde, werden heute Boxhandschuhe benutzt, um größere Verletzungen vorzubeugen.

Kickboxen

ist eine junge Kampfsportart, die in den siebziger Jahren entstand. Dabei wurden die Fußtechniken oberhalb der Gürtellinie aus dem Karate und die Fausttechniken aus dem Boxen übernommen. Hierbei unterscheidet man drei Bereiche: Semikontakt, Leichtkontakt und Vollkontakt. Während beim Semi- und Leichtkontakt nur nach Punkten gewertet wird, kann beim Vollkontakt nach Punkten bis hin zum KO gekämpft werden.

BJJ (Brazilian Jiu Jitsu)

ist eine moderne Art des Bodenkampfes, bei dem Techniken aus vielen verschiedenen Bodenkampfsportarten wie z.B. Judo und Ringen angewendet werden.